Michael von Klitzing

Michael von Klitzing, 64 Jahre, verheiratet, 2 Kinder. Seit 1973 Lehrer im Schuldienst. Nach 25 jähriger Mitgliedschaft bei den Grünen 2006 in die WASG eingetreten, die 2007 zur Partei DIE LINKE wurde. Seit Gründung Vorsitzender des Kreisverbandes Cloppenburg.
Von Klitzing hat in den Jahren 1991 bis 1996 Erfahrungen als Ratsherr im Cloppenburger Stadtrat sammeln können. Die politische Zielsetzung ist der lange Weg in Richtung einer gerechteren Gesellschaft.
Eine erste Maßnahme ist die Sozialcard
Mit dieser sollten Hartz-IV-Bezieher und Einkommensschwache den Öffentlichen Nahverkehr nutzen können. Denn wer von Mobilität ausgeschlossen ist, dem wird der Zugang zur Gesellschaft verwehrt. Umsonst soll die Karte allerdings nicht sein.

Wir fordern FAIRE LÖHNE.
Wir wollen unseren gerechten Anteil am Aufschwung. Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer haben ein Recht auf gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit. Mindestlöhne sind ein wichtiges Mittel, um Lohndumping zu verhindern.
Wir wollen GUTE ARBEIT.
Wir wollen gute Arbeit mit anständiger Bezahlung statt noch mehr Leiharbeit und Niedriglöhne, die die soziale Ordnung und die Tarifverträge aushöhlen und die gesamte Arbeitnehmerschaft bedrohen.
Wir fordern SOZIALE SICHERHEIT
Die Menschen haben ein Recht auf ein gutes, solidarisches Gesundheitssystem, ein angemessenes Auskommen im Alter und sie haben Anspruch auf eine gute Daseinvorsorge und eine gute Infrastruktur.
Für gute Schulen und für die Sozialcard

"Bessere Schulen für Niedersachsen und Sozialcard"

Der Landesvorsitzende DIE LINKE.Niedersachsen Dr.Manfred Sohn beschrieb während der Veranstaltung des Kreisverbandes DIE LINKE.Cloppenburg die Schulpolitik und Auseinandersetzungen die es darum gibt. Die verschiedenen Sichtweisen sind im Kern eine Frage des Menschenbildes. Die Nds. Landesregierung setzt dabei auf frühe Trennung der unterschiedlichen Begabungen durch Selektionsschulen, während die linken den Menschen
als solidarisches, gemeinsam handelndes Wesen betrachten. Deshalb lernt er besser gemeinsam als in Konkurrenz zu den anderen. Gesamtschulen kommen in Untersuchungen zu besseren Ergebnissen als gegliederte Selektionsschulen. Das Zusammenlernen von leistungsstärkeren und leistungsschwächeren fördert offensichtlich auch die Stärkeren, denn am besten lernt man etwas, indem man anderen etwas erklärt. Sogar Bundespräsident Wulff, als niedersächsischer Ministerpräsident noch erbitterter Gegner von Gesamtschulen, zeichnete kürzlich die IGS Göttingen-Geismar als beste Schule Niedersachsens aus. Die Gesamtschule legt nicht von vornherein fest ob das Kind das Abitur machen wird oder nicht, sondern lässt die Entscheidung über die Schullaufbahn zu einem späteren Zeitpunkt zu. Immer mehr Eltern erkennen die Vorteile der IGS und würden ihre Kinder gern dahinschicken, wenn es dieses schulische Angebot in der Nähe gäbe. Das Oldenburger Münsterland ist eine regelrechte Diaspora in Sachen IGS. Gegen die Einsicht, dass es so mit dem 3-gliedrigen Selektionsschulsystem system nicht weitergeht, konnte sich die CDU nicht wehren und erfand die Oberschule, was ein verlogener Begriff ist und eigentlich Unterschule heißen müsste, denn die Auslese in der Grundschule bleibt erhalten wie bisher. Das Gymnasium bleibt unangetastet und die Sozialstruktur wird so reproduziert wie schon immer, gemeinsames Lernen ist die Ausnahme und das Selektionsprinzip bleibt erhalten.
Eine von Eltern gestartete Initiative "Volksbegehren für bessere Schulen" will Schluss machen mit der Benachteiligung von Gesamtschulen, das Abitur nach 13 Jahren wieder möglich machen und das bewährte Modell "Volle Halbtagsschule" wieder installieren. DIE LINKE ist die Partei der Integrierten Gesamtschule und unterstützt das niedersächsische Volksbegehrenfür gute Schulen in Niedersachsen. Ca. 600.000 Unterschriften sind notwendig und müssen bis Ende Januar 2012 gesammelt sein, mehr als 200.000 sind bisher schon erreicht. Der Landesvorsitzende rief eindringlich dazu auf, mit ganzer Kraft zum Erfolg des Volksbegehrens beizutragen.
Im zweiten Teil seiner Ausführungen erläuterte Dr.Manfred Sohn die Forderung der LINKEn
nach einer Sozialcard für Niedersachsen.In den Kommunen, die bereits eine Sozialcard haben, gibt es erhebliche Unterschiede bezüglich des Preises und der Möglichkeiten dieser Karte . Deshalb sei zunächst eine Bestandsaufnahme geboten, die alle unterschiedlichen Modelle erfasst, um im Anschluss die Standards für eine landesweite Sozialcard festzulegen.
Die Sozialcard soll Einkommensschwachen zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen, indem das Grundrecht auf Mobilität gewährleistet wird
Wer von Mobilität ausgeschlossen ist, dem wird der Zugang zur Gesellschaft verwehrt
DIE LINKE fordert, nicht nur Hartz-IV-Empfänger zum Erhalt einer solchen Karte zu berechtigen, sondern alle Einkommensschwachen. „Die sogenannte Armutsgefährdungsgrenze liegt bei etwa 880 Euro für eine Person. Es gibt inzwischen viele Menschen, die unterhalb dieser Grenze liegen, obwohl sie Arbeit haben“. Der Preis für die niedersächsische Sozialcard sollte die 18,50 € nicht überschreiten, die der neue Regelsatz der Mindestsicherung für die ÖPNV-Teilhabe vorsieht.
Cloppenburger Bürgerinitiative diskutierte mit den StatdratskandidatInnen (außer CDU) über erhöhte Krebssterblichkeit und Südtangente
Unter dem Motto „Ja zur Krebsursachenforschung – Nein zur Südtangente“ haben am Freitagabend auf Einladung des Verkehrs- und Verschönerungsvereins für den Cloppenburger Südwesten (VVC) sechs Stadtratskandidaten in der Bauernschänke Wienken diskutiert mehr NWZ 29.08.11
Die Behauptungen der Bürgerinitiative, niemand aus der CDU habe sich um Berichte betroffener Anwohner gekümmert, sei „schlicht und einfach falsch“.
Im Streit um die Häufung von Krebsfällen in Cloppenburg hat sich der CDU-Fraktionsvorsitzende Hermann Schröer heftig gegen den Vorwurf der Untätigkeit zur Wehr gesetzt. Bei dem Podium der Bürgerinitiative Verkehrs- und Verschönerungsverein Cloppenburg e.V in der Bauernschänke Wienken, Löninger Str. 4 in CLP am Do., 26.08. um 20 Uhr sitzen Stadtratskandidaten aller antretenden Parteien, außer der CDU. Ein Kandidat hat sein Kommen zugesagt, allerdings nicht auf dem Podium, sondern als Publikumsgast. Die CDU lehnt sich derweil zurück und beklagt den "Missbrauch dieses sensiblen Themas für Wahlkampfzwecke" mehr aus der MT 110826

In Cloppenburg stinkt`s uns schon lange.
Bessere Schulen für Cloppenburg.
Erhöhte Krebssterblichkeitsrate im Süden Cloppenburgs endlich ernst nehmen.

Privatisierung ist Raub
Die Austrocknung der Kommunalfinanzen durch Land und Bund hat im Zusammenspiel mit einem massiven neoliberalen Privatisierungsdruck dazu geführt, dass sich immer mehr Städte und Gemeinden von ihrem Eigentum und ihren Dienstleistungseinrichtungen trennen. Manchmal scheint es der einzige Ausweg zu sein, um überhaupt noch einen genehmigungsfähigen Haushalt hinzubekommen. Manchmal ist es die Hoffnung auf das schnelle Geld, um wieder handlungs- und gestaltungsfähig zu werden. Wer öffentliches Eigentum verkauft, wird sich bald mit unkontrollierbarer Preisgestaltung konfrontiert sehen, spätestens dann, wenn die Frist einer vereinbarten Preissteigerungsenthaltung abläuft. So wird es auch den Kommunen ergehen, die z.B. ihre Kronjuwelen in Form einer Kläranlage verkaufen, wie es einige Gemeinden im Landkreis Cloppenburg beschlossen haben. Wer privatisieren will muss wissen, dass der neue Eigentümer einen Gewinn zu erwirtschaften hat und dieses Kalkül im Vordergrund stehen wird. Die Kostenexplosion für private Haushalte sowie für öffentliche Einrichtungen wird dadurch weiter angeheizt.
Wenn öffentliche Dienstleistungen dem freien Spiel der Marktkräfte überlassen werden, bleiben die Interessen der Bürgerinnen und Bürger auf der Strecke und es gehen demokratische Steuerungs- und Kontrollmöglichkeiten verloren. Desalb setzen wir uns für den Erhalt leistungsfähiger und bürgernaher öffentlicher Daseinsvorsorge ein.
Trotz aller Anstrengungen der regierenden CDU wird die neue Schulform nur zögernd umgesetzt.
"Die Oberschule ist weder eine Lösung für die sinkenden Schülerzahlen im Lande noch für die sozialen Probleme. Die soziale Ungleichheit in unserem Schulsystem wird immer schlimmer – die Schere öffnet sich dabei zwischen dem Gymnasium und den anderen Schulformen immer weiter. Dies wird durch ein Zwei-Säulen-Modell, das aus dem Gymnasium und einer Oberschule besteht, nicht gelöst. Deshalb brauchen wir Integrierte Gesamtschulen“, sagte Christa Reichwaldt, bildungspolitische Sprecherin Fraktion DIE LINKE im Nds.Landtag. mehr...
Weshalb wurde der VVC ursprünglich gegründet? Wir sagen “JA zu Cloppenburg” und ,,NEIN zur Südtangente“. Der VVC ist gar der Überzeugung: Wer “Ja zu Cloppenburgs Zukunft” sagt, muss ,,Nein zur Südtangente” sagen”. Warum?
Seit mehr als vier Jahren heißt es aus dem Rathaus und der Politik immer aufs Neue: Die Südtangente sei aufgrund der zu erwartenden Bevölkerungsentwicklung – und den daraus resultierenden zusätzlichen Verkehrsmengen – unbedingt notwendig, Die Einwohnerzahl der Stadt Cloppenburg würde in den nächsten l5 Jahren auf rund 40.000 Männer, Frauen und Kinder anwachsen.
Da wir uns in der Materie nicht auskannten, hatten wir zunächst keine Zweifel an den getroffenen Aussagen. Wir haben uns in den vielen Gesprächen mit Verwaltung und – Politik für alternative Trassenführungen eingesetzt und auf die zu erwartenden Gefahren für die betroffene Bevölkerung hingewiesen. Kleinere Korrekturen wurden nach vielen Gesprächen in Aussicht gestellt, eine vierte Trassenvariante in den Überlegungskatalog der Stadt mit aufgenommen, die Umsiedlung einer Familie in Erwägung gezogen.
Gleichzeitig haben wir uns im Laufe der Zeit immer mehr in das Thema “Südliche Erschließungstangente” eingearbeitet, sprich sachkundig gemacht. Nach gut anderthalb Jahren stand aufgrund der Faktenlage für uns fest: Die geplante Südtangente ist überflüssig. Seitdem versuchen wir den Bau der Trasse zu verhindern. Um unseren Forderungen mehr Nachdruck verleihen zu können, haben wir uns organisiert und im Sommer 2005 den gemeinnützigen Verkehrs- und Verschönerungsverein für den Cloppenburger Südwesten e.V. gegründet. Mehr Infos über den VVC finden Sie hier.