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Pressemitteilung
zur Übersendung eines Fragekataloges an die Aufsichtsratsmitglieder der
EWE AG, den Vorstandsvorsitzenden der EWE AG Herrn Dr. Brinker und die führenden Kommunalpolitiker der durch den geplanten Anteilsverkauf der EWE AG betroffenen Kommunen.
Heute den 20.Oktober 2008 wurde an den Landrat des Kreises Cloppenburg, Hans Eveslage, anliegender Fragekatalog durch DIE LINKE, Kreisverband Cloppenburg zugestellt.
Wir sehen uns gerade in der aktuellen Situation gezwungen zur Klärung der Abläufe um den Anteilsverkauf durch die Kommunalen Träger an die EnBW beizutragen.
Sowohl die Begleitumstände der Verkaufsverhandlungen, als auch Zusammenhänge innerhalb des Konzerns belegen unsere Forderung, in öffentlicher Hand befindliche Unternehmen nicht zu privatisieren. Der Verkauf ist im Falle der EWE Anteile umso verhinderungswürdiger, da die Abläufe ohne Meinungsbildungsmöglichkeit der eigentlichen Eigentümer, der Bewohner unserer Region, stattfanden und keine wahre Transparenz über die Zusammenhänge und den Käufer geschaffen wurde.
Der durch die EWE AG selbst erstellte und verteilte Fragenkatalog lässt für den Verkauf entscheidende Fragen außer acht und ist teilweise in sich widersprüchlich.
Wir stellen in Zweifel, dass allen an den Abstimmungen über den Verkauf, beteiligten Personen genügend Wissen und Zeit für eine unabhängige Meinungsbildung zur Verfügung gestellt wurde.
Die aktuellen Tendenzen im Bereich der Weltwirtschaft bestärken unsere Ablehnung der Privatisierung von Gemeineigentum und belegen die Richtigkeit unserer Beurteilung von spekulativem Handeln.
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