
Genosse werden bei fair wohnen
Wohnungen aus dem früheren
volkseigenen Vermögen der DDR
nicht den Heuschrecken überlassen


Unerträgliches Linkenbashing in Altenoyther Hauptschule MT 29.02.12
Mit mehr als eine Million € haben renommierte Firmen und Konzerne in den Jahren 2008 in Stuttgart und 2009 in Hannover den Nord-Süd-Dialog des Eventmanagers Manfred Schmidt unterstützt. Auch der in Oldenburg ansässige mehrheitlich in Kommunalbesitz befindliche Energieversorger EWE unterstützt die Veranstaltung mit 25.000 € im Jahr 2008 und mit 50.000 € im Jahr 2009. mehr
Diskussion über Soeste-Carree benennt nicht die Ursache für Cloppenburgs innerstädtische Fehlentwicklung mehr


Sahra Wagenknecht erhält unerwarteten Zuspruch bei Maybritt Illner`s Talkshow

„Es kann doch nicht sein, dass das Wohl und Wehe ganzer Staaten von den Launen einer Handvoll Investmentbanker und dreier Ratingagenturen abhängt“, ereiferte sie sich. „Mister Dax“ sprang ihr bei, er unterstellte den Ratingriesen, von der US-Regierung gesteuert zu werden. Welt-Online 14.10.11


Die Auseinandersetzung zwischen Jobcenter Cloppenburg und Verein "Gegenwind" e.V.
Kreisstraßen in der Gesamtlänge von 22 km werden von Privatfirmen betrieben.

Erstmalig in Niedersachsen wird der Ausbau von Kreisstraßen privat finanziert. Für 25 Jahre sollen die Investoren für die Erhaltung der Straßen sorgen und erhalten dafür regelmäßige Zuwendungen aus der öffentlichen Hand.
Entflechtungsmittel werden "sinnvoll im Wege der Wirtschaftsförderung angelegt", meint der CDU Landtagsabgeordnete Karl Heinz Bley aus Garrel. Landrat Eveslage ist "froh und dankbar" über die Lösung, weil es nach seinen Worten ohne dieses Modellprojekt auf absehbare Zeit keine Chance gegeben hätte, diese Sraßen auszubauen. Übertragen hat der Landkreis lediglich die Straßen, aber nicht die kostenträchtige Unterhaltung von Brücken. "Die haben wir bewußt aus dem Projekt herausgenommen. Die Unterhaltung bleibt bei uns. Dieses Risiko wolten wir dem Betreiber nicht zumuten", erklärte Eveslage. Hier gäbe es zu viele Unwägbarkeiten, die nicht abzuschätzen seien. MT 25.04.2012
Da zeigt sich die CDU/FDP-Politik: Gewinnträchtige "Filetstücke" werden privatisiert, kostenträchtige Unwägbarkeiten bleiben beim Landkreis hängen. Der Verdacht entsteht, dass lasch und nachlässig verhandelt wurde (Kommentar: Michael von Klitzing)
Herr Müller hat Angst vor Flashmob. mehr af der "Gegenwind"-Webseite.
Zur diesjährigen Maikundgebung des DGB in Oldenburg spricht als Hauptredner Oskar Lafontaine um 11:30 Uhr auf dem Rathausplatz zum Thema: Thema: "Gute Arbeit für Europa- Gerechte Löhne, Soziale Sicherheit" 10:00 Fahrraddemo ab Universität, Uhlhornsweg. 10.30 Uhr Demonstration ab DGB Haus, Kaiserstr. begleitet durch Feuersalasamba 11.30 Kundgebung Rathausmarkt: Oldenburg
"Es bedarf offenbar eines Generalstreiks, um die politischen Rechte der Arbeitnehmer durchzusetzen und „die Leiharbeit, diese moderne Form der Sklavenarbeit, wegzustreiken“.
mehr NWZ 02.05.2012
Wegen der Finanzkrise schielen "Anleger" vermehrt auf stabile Werte
Jetzt sagt es auch der Generalsekretär des deutschen Bauernverbandes Dr. Helmut Born :
"Wir wollen, dass der Boden unter bäuerlichen Füßen bleibt. Deshalb muss das Grundstücksverkehrsgestz geändert werden." . Angesichts der unscheren Finanzmärkte werden Spekulanten von steigenden Bodenpreisen angelockt. Born schlug vor, Änderungen bei den Anteilseignern öffentlich zu machen ähnlich wie im Aktienrecht.MT 14.04.12

Sahra Wagenknecht kritisiert im Bundestag den finanzpolitischen Kurs der Bundesregierung.
Video
Die Bundesregierung muss sofort den Kampf gegen die Finanzmafia aufnehmen oder abtreten
Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den sogenannten dauerhaften Euro-Rettungsschirm ESM verabschiedet. Dazu erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Gesine Lötzsch: mehr
Erklärung der Friedenskooperative

Von der deutschen Bundeskanzlerin fordern wir:
Schließen Sie jede Beteiligung Deutschlands an einem Krieg gegen Iran öffentlich aus und stoppen Sie die riskante Sanktionseskalation. Unterstützen Sie möglichst zusammen mit anderen europäischen Regierungen die von der UNO beschlossene Konferenz für eine massenvernichtungswaffenfreie Zone im Mittleren und Nahen Osten, die 2012 beginnen soll und die bisher in der Öffentlichkeit ignoriert wird. Iran-dossier
Dabei verspricht dieses Vorhaben, das durch eine KSZE-ähnliche Konferenz ergänzt werden könnte, eine völlig neue Perspektive des Friedens und der Kooperation für die gesamte Region. Nur eine Politik, die alle Staaten der Region, Israel eingeschlossen, zur atomaren Abrüstung und Enthaltsamkeit verpflichtet, kann das gegenseitige Misstrauen beseitigen und den Feindbildern zwischen den Religionen, Völkern und Staaten sowie dem Wettrüsten und den Diktaturen den Boden entziehen. mehr

Bundesregierung kauft mit "Rettungspaketen" nur Zeit
Persönliche Erklärung von Sahra Wagenknecht zur Abstimmung über das zweite Griechenlandpaket im Bundestag am 27.02.2012 mehr
Linksfraktion, SPD und Grüne beantragen gemeinsam sofortigen Überwachungsstopp der Partei DIE LINKE in Niedersachsen

Hannover. DIE LINKE im Landtag, SPD und Grüne haben jetzt einen gemeinsamen Antrag in den Landtag eingebracht, in dem sie die sofortige Einstellung der Überwachung der Partei DIE LINKE durch den niedersächsischen Verfassungsschutz fordern. Die drei Fraktionen haben sich auf dieses gemeinsame Vorgehen geeinigt, nachdem kürzlich bekannt wurde, dass der Verfassungsschutz acht der zehn Landtagsabgeordneten der Linken beobachtet und dabei auch nachrichtendienstliche Mittel einsetzt. Die Beobachtung der Partei DIE LINKE in Niedersachsen sei ein unverhältnismäßiger Eingriff in die freie Betätigung der Partei und behindere ihre Chancengleichheit, heißt es in dem Antrag. Nach Auffassung des Fraktionsvorsitzenden der LINKEN, Hans-Henning Adler, solle DIE LINKE im politischen Wettbewerb der Parteien diskreditiert und damit diskriminiert werden. „Bei einem Boxkampf wäre das so, als ob einer der Boxer ständig unter die Gürtellinie schlägt, weil er anders für sich keine Chancen sieht. Dieses miese Vorgehen von CDU und FDP haben die Oppositionsfraktionen im Landtag durchschaut und mit dem gemeinsamen Antrag auf den Punkt gebracht“, sagte Adler. mehr
Wulff hat in Niedersachsen die Fehlentwicklung beschleunigt

Wulff hatte seinerzeit als niedersächsischer Ministerpräsident die Agrarindustrielle Astrid Grotelüschen zur Landwirtschafsministerin ernannt und somit die skandalösen Zustände in Putenmastställen wissentlich unterstützt. Wulff trieb in Niedersachsen die konventionelle Massentierhaltung massiv voran. So ernannte er Grotelüschen als Landwirtschaftsministerin, obwohl diese von der Mastputen-Brüterei Ahlhorn GmbH & Co KG stammt. Angesichts der vor allem durch die UN auch aktuell wieder bestätigten Fakten, dass die Fleischproduktion als einer der Hauptverursacher der Klimakatastrophe gilt, war die Ernennung Wulffs zum Bundespräsidenten nicht akzeptabel. Horst Köhler war in Fragen des Tierschutzes sehr sensibel und aufgeschlossen. Der Interims’präsident‘ Böhrnsen ist Schirmherr des Veggie-Tages in Bremen. Und nun soll Wulff folgen, der die Fleischmafia in ‚seinem‘ Bundesland so massiv unterstützt hat, dass in Teilen von Niedersachsen die höchste Tierdichte weltweit konzentriert ist mehr
•Statt einer gefährlichen Privatisierung des Rechts fordern wir den Erhalt und Ausbau von Grund- und Freiheitsrechten

ACTA geht uns alle an !
Aufruf stop ACTA
Nein zu ACTA setzt auf "Schwarmintelligenz"
Jungsozialisten benennen damit nicht die Ursachen der Fehlentwicklung

Nordwest-Zeitung 09.02.2012
Linke-Kreisverband kritisiert Unterschriften-Aktion
Soeste-Carré „Cloppenburger Jungsozialisten benennen damit nicht die Ursachen der Fehlentwicklung“
Cloppenburg - Der Kreisverband Cloppenburg der Partei „Die Linke“ hat die Unterschriftenaktion der Cloppenburger Jungsozialisten und von Teilen der Kaufmannschaft gegen das geplante Einkaufszentrum „Soeste-Carre“ (die NWZ berichtete) kritisiert. Diese benenne nicht die Ursachen der Fehlentwicklung, sagte Linke-Kreisvorsitzender Michael von Klitzing jetzt bei einem Diskussionsabend zum Thema „Sterbende Innenstädte und Dörfer“ im Hotel Taphorn. Die Stadt Cloppenburg und die CDU-geführten Regierungen in Land und Bund sähen dieser Entwicklung nicht nur mit verschränkten Armen zu, sondern drückten die inhabergeführten Geschäfte auch noch mit dem Fuß unter Wasser unter dem Hinweis, sie müssten nur kräftiger schwimmen.
Um dem kleinen Einzelhandel in den Stadtzentren und kleineren Orten den Rücken zu stärken, fordert die Linke eine progressive Steuer auf Verkaufsflächen ab 100 qm² – also je mehr qm², desto höher die Steuer. Damit würde der Löwenanteil der Kaufkraft nicht mehr so ohne weiteres einigen Konzernen zugeschoben. Statt dessen würden kleine und mittlere Läden größere Chancen erhalten zu existieren. Arbeitsplätze blieben erhalten, sogar neue würden entstehen. Außerdem könnten die Menschen ihre Einkäufe in der näheren Umgebung erledigen. Die Ansiedlung neuer Zentren an der Peripherie sei der falsche Weg zur Belebung der Innenstädte. Dikussion um Soeste-Carree
Verdoppelung der bereits vorhandenen Tierdichte geplant

09.02.2012: Geht doch: Einwendung gegen Bauantrag für 1400 Schweine in der Gemeinde Lindern zurückgezogen
Allein in der Gemeinde Lindern soll sich die Zahl der gehaltenen Schweine von 65.000 auf 160.000 erhöhen. Zu 9400 Kälbern, 4700 Rindern, 1300 Kühen sollen noch 10000 Kälber und Rinder dazukommen. 300.000 Stck Geflügel auf Gemeindegebiet sollen um 70.000 steigen. Diese Daten wurden bei einer Fragebogenaktion seitens der Gemeinde und der Landwirtschaftskammer über die Erweiterungsabsichten Linderner Landwirte erhoben und in einem Artikel der Münsterländischen Tageszeitung vom 11. Januar 2012 veröffentlicht.
Überwachung durch den Verfassungsschutz mit "Nachrichtendienstlichen Mitteln"

Zu der Meldung der rechtswidrigen Überwachung von 27 Abgeordneten der Partei Die LINKE kommt jetzt das überraschende Eingeständnis der Landesregierung, dass in Niedersachsen bei der seit über 4 Jahren andauernden flächendeckenden Observation durch den Verfassungsschutz sogar nachrichtendienstliche Mittel eingesetzt werden. Bedeutet das Trojaner, Wanzen, Telefonüberwachung oder was ? Die DDR-Stasi hätte sich die Finger geleckt nach den Möglichkeiten, die heute gegen DIE LINKE eingesetzt werden. Niedersachsen-Stasi ? Nein Danke !
Spiegel-Online 24.01.12 "LINKE wird auch geheimdienstlich überwacht"
25.01.12 DIE LINKE.Niedersachsen fordert die Auflösung des Nds.Verfassungsschutzes "in dieser Form"
25.01.12 Stern.de : Gegen die Diktatur des Verfassungsschutzes
Steffen Bockhahn in einer sehr emotionalen Rede in der "Aktuellen Stunde" zur Überwachung von MdB der LINKEN durch den Verfassungsschutz am 26.01.2012 im Deutschen Bundestag.
Die Rede von Oskar Lafontaine Video
"System Hannover" muss durch Untersuchungsausschuss aufgeklärt werden
DIE LINKE im Landtag beantragt einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA), der sich mit den Verflechtungen zwischen Politik und Wirtschaft in Niedersachsen beschäftigen soll. Der Fraktionsvorsitzende Hans-Henning Adler sagte heute vor Journalisten in Hannover: „Bundespräsident Wulff hat zwar in seinem Fernsehinterview Transparenz versprochen; tatsächlich hat er aber Nebelkerzen gezündet, damit niemand mehr durchblickt.“ Wenn schon einen Tag nach diesem Interview sowohl die Bildzeitung als auch die BW-Bank zentrale Aussagen des Bundespräsidenten in Frage stellten, zeige das nur eins: „Wir können uns nicht auf freiwillige Angaben Wulffs und seiner Freunde verlassen; wir müssen dafür sorgen, dass die Beteiligten des ‚Systems Hannover‘ einem Untersuchungsausschuss Rede und Antwort stehen – zur Not auch unter Eid.“ Andere parlamentarische Instrumente wie Kleine Anfragen seien wenig geeignet, um derart komplexe Zusammenhänge aufzuklären. mehr
Wulff ist Wiederholungstäter

MdL Henning Adler
Wulff im System der Kumpanei von Finanzkapital und etablierter Politik
Durch die Affaire um den Bundespräsidenten Wulff, seine Kreditbeziehungen zur Familie Geerkens und seine halbwahre Erklärung gegenüber dem Landtag wurde ganz nebenbei etwas nach oben gespült, was nach unserere Auffassung den eigentlichen Skandal ausmacht: die Verfilzung von Politik und Wirtschaft zu einem System gegenseitiger Begünstigung.
Ausgerechnet die BW-Bank, die noch im November 2008 sich mit Milliarden-Hilfen unter den Rettungsschirm begeben musste, gewährte dem damaligen Ministerpräsidenten Wulff als "gehobenem Privatkunden" einen Kredit zur Ablösung des Darlehens des befreundeten Unternehmerpaares Geerkens, dessen Zins die Hälfte der üblichen Kreditzinsen für Immobilien ausmachte.
Dabei hätte die BW-Bank wegen ihrer Milliarden-Verluste doch Grund gehabt, gerade in dieser Zeit keine Kredite zu Sonderkonditionen mehr zu vergeben. Wulff wiederum hätte einen Kredit zu den begünstigenden Konditionen als Ministerpräsident nicht annehmen dürfen, weil er damit gegen das Ministergesetz verstoßen hat.
Wir erinnern uns: der damalige Ministerpräsident Wulff war schon einmal in die Schlagzeilen geraten, als er für seinen Privatflug nach Florida einen verbilligten Flugpreis in Anspruch nehmen konnte. Dieser Sondertarif wurde „upgrade“ genannt. Damals spielte er im Januar 2010 im Landtag den reumütigen Sünder, als er von den Oppositionsparteien dazu kritisiert und ihm vorgehalten wurde, dass er mit der Annahme dieser Vergünstigung gegen das Ministergesetz verstoßen hatte, welches einem Ministerpräsidenten oder Minister verbietet Geschenke in Bezug auf das Amt anzunehmen. Wörtlich:
Landtags-Protokoll vom 21.1.2010
Christian Wulff, Ministerpräsident:
Sehr geehrte Damen und Herren, das Upgrade hätte nicht in Anspruch genommen werden dürfen. Es war ein Fehler. Das räume ich ohne Wenn und Aber ein... Ein Politiker muss jeden Anschein einer Besserstellung vermeiden. Deshalb habe ich, als mir dies bewusst wurde, den Differenzbetrag zwischen der Economy- und der Businessclass von meinem Konto einziehen lassen, noch bevor eine Veröffentlichung feststand. Es ist richtig: Mir ist dies erst bewusst geworden, als die Presseanfrage gestellt wurde…
Das Ergebnis der Prüfungen, das ich teile, ist, dass ich objektiv von einem Verstoß gegen das Ministergesetz ausgehen muss. Ich denke, das ist, objektiv gesehen, ein Verstoß gegen das Ministergesetz...
Ich hätte es da erkennen müssen, habe es da aber nicht erkannt. Das ist der Fehler, den ich hier einräume…
Insofern entspricht dieses Argument, ich sei gezwungen worden, den Vorteil anzunehmen, nicht der Wahrheit, sondern ich hätte mich wehren können, darauf verzichten können und andere vorlassen können - gar keine Frage!
Und gerade mal zwei Monate später scheint er das alles vergessen zu haben. Im März 2010 schuldet er seinen 500.000-Euro-Kredit bei der Familie Geerkens in einen Bankkredit der BW-Bank um und lässt Zinsen vereinbaren, die etwa die Hälfte der marktüblichen Zinsen für Immobilienkredite ausmachen. Er dürfte damit rund 10.000 Euro Zinsbelastung für sein Konto pro Jahr erspart haben. Dreister geht es kaum. Und das soll kein Geschenk gewesen sein?
Wie kann man das erklären? Offenbar bewegt sich Wulff in seinen Kreisen, eben in ganz besonderen bürgerlichen Kreisen, in denen die moralische Verkommenheit, was den Umgang mit Geld betrifft, das Normale ist. Deshalb hatte er anscheinend gar kein Unrechtsbewusstsein und hat auch gar keine Vorstellung davon, wie Menschen mit einem Einkommen von 10.000 im Jahr wohl leben, also mit dem Betrag, den er sich mal so eben als Zinsnachlass von der BW-Bank hat zukommen lassen, ohne auch nur eine Minute dafür Arbeitsschweiß aufwenden zu müssen. Dann sollte er doch jetzt wenigstens ein Bisschen Angstschweiß bekommen.
Wir werden diese Kumpanei von Finanzkapital und Politik im Januar-Plenum des Landtages zur Sprache bringen und fragen, wer noch alles zu den „gehobenen Privatkunden“ zählt, die außergewöhnliche Konditionen für ihre Kredite kriegen und diese unglaublich Kumpanei von Finanzkapital und etablierter Politik an den Pranger stellen.
Hans-Henning Adler, Fraktionsvorsitzender
Parteiprogramm mit 95,8 % der Stimmen beschlossen
Nach 80-minütiger heftiger Debatte wurde der Antrag von SPD, Grünen und LINKEN durch de CDU/FDP-Mehrheit abgelehnt. Weiterlesen NDR-Bericht
Fraktionsübergreifender Entschließungsantrag zur Entlassung des Nds. Innenministers

Antrag
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Hannover, den 30.11.11 Fraktion der SPD Fraktion Die Linke
Entlassung des Innenministers Uwe Schünemann
Der Landtag fordert Ministerpräsident David McAllister auf, Herrn Innenminister Uwe Schünemann unverzüglich zu entlassen.
Begründung
Herr Schünemann hat den Landtag bei der Unterrichtung im Innenausschuss am 16. Nov. 2011 über den Besuch des Polizeipräsidenten der zentralen Polizeidirektion nicht wahrheitsgemäß informiert.
Polizeipräsident Dr. Christian Grahl hat sich im August 2011 offenbar kurz nach Mitternacht mit einem Dienstwagen in eine Gastwirtschaft fahren lassen, die zum Einflussbereich der Hells Angels im Steintorviertel der Stadt Hannover gehört. Nach Ansicht von Beobachtern hat der Polizeipräsident in dieser Einrichtung bis zum Morgengrauen verbracht und „privat“ gefeiert. Die o.g. Einrich-tung befand sich zum genannten Zeit offenbar im Besitz des Präsidenten des Charter Hannover der Hells Angels. Laut Presseberichten will sich Herr Grahl in dieser Einrichtung nur kurze Zeit aufgehalten haben und dabei 1-2 Bier konsumiert haben. Zu diesem Zeitpunkt hatte der hannoversche Polizeipräsident seinen Polizeikräften bereits empfohlen, diese und andere Gastwirtschaften im Besitz der Hells Angels auch in ihrer Freizeit zu meiden, weil dies dem Ansehen der Polizei und der Einsatzfähigkeit der Polizei schaden könne.
Das Landeskriminalamt bringt Teile der Rockerszene laut taz vom 12.12.2008 dagegen mit Drogen, Menschenhandel und Zuhälterei in Verbindung.
Der Innenminister hat dem Innenausschuss mitgeteilt, dass er mit dem Polizeipräsidenten kurz nach der Feier ein Personalgespräch geführt habe. Aus heutiger Sicht muss bezweifelt werden, dass das Personalgespräch tatsächlich stattgefunden hat. Offenbar wurde der vorgesetzte Abtei-lungsleiter des Polizeipräsidenten nicht über diese Maßnahme informiert. Zudem ist nicht bekannt, dass ein Vermerk über das Personalgespräch angefertigt worden ist. Über negative Konsequenzen für den Polizeipräsidenten Grahl wurde ebenfalls nichts bekannt.
Im Rahmen einer personalwirtschaftlichen Maßnahme sollte Polizeipräsident Grahl dann im November 2011 von der Stelle eines mit B4 besoldeten politischen Beamten auf eine mit B6 besoldete Beamtenstelle auf Lebenszeit befördert werden. Vorgesehen war dafür die Einrichtung einer neuen Abteilung.
Nachdem die nächtlichen Aktivitäten des Polizeipräsidenten bekannt wurden, sollte der Polizeipräsident laut Pressemitteilung von MI auf die Leitungsstelle des LSKN höhengleich auf eine Lauf-bahnbeamtenstelle versetzt werden. Schließlich wurde auch diese Entscheidung revidiert und eine Versetzung in das ML im Bereich der Flurbereinigung vorgenommen. Dabei wurden jedoch die in der Ausschreibung genannten erforderlichen Qualifikationen ignoriert.
Mit seinen Reaktionen auf das Fehlverhalten des ihm offenbar auch persönlich verbundenen Poli-zeipräsidenten Grahl hat der Innenminister seinen Amtseid verletzt. Er hat zunächst versucht, den ihm durch Herrn Grahl selbst eröffneten Besuch in der o.g. Gastwirtschaft unter die Decke zu keh-ren. Als dieser Vorfall öffentlich wurde, hat er weitere Schadensbegrenzung zu Gunsten des Herrn Grahl betrieben und durch die Deklaration eines Treffens mit Herrn Grahl als Personalgespräch den Eindruck erweckt, er hätte bereits angemessen reagiert. Unter steigenden öffentlichen Druck hat er dann Herrn Grahl als politischen Beamten unter Verstoß gegen rechtliche Vorschriften an die Spitze eines Landesbetriebes versetzt. Erst als auch dies den öffentlichen Druck nicht verringern konnte, sah er sich gezwungen, weitere Konsequenzen zu ziehen.
Weder Herr Grahl noch Herr Schünemann haben erkannt, welche Brisanz mit dem Besuch eines Polizeipräsidenten im unmittelbaren Einflussbereich der Hells Angels verbunden ist. Das fehlende Fingerspitzengefühl, das fehlende Unrechtsbewusstsein und der offensichtlich tolerierte Missbrauch von Dienstkraftwagen würde eine Entlassung des Innenministers schon rechtfertigen. Die nicht wahrheitsgemäße Information des Innenausschusses macht die Entlassung unausweichlich. Auch das zwischenzeitlich eingeleitete Disziplinarverfahren lässt befürchten, dass damit eine öffentliche Aufklärung eher verhindert werden sollte.
Gleichzeitig wurde der schikanöse Umgang des Innenministeriums gegen die Familien Nguyen aus Hoya und Sardi aus Dransfeld im Zuge angestrebter bzw. bereits vollzogenen Abschiebeverfahren bekannt. Im Fall Sardi konnte belegt werden, dass das Innenministerium dem Landkreis Göttingen Hinweise für eine unmenschliche Zermürbungstaktik gegeben hatte. In diesen Fällen zog sich der Innenminister zunächst auf eine formale Rechtsposition zurück bzw. versuchte sogar den Eindruck zu erwecken, die Betroffenen hätten sich nicht genügend rechtlich beraten lassen. Als dann jedoch der öffentliche Druck zu groß wurde, war es auf einmal möglich im Fall der Familie Nguyen doch humanitäre Prinzipien für ihre Rückkehr nach Deutschland anzuwenden.
Ein Minister – und vor allem ein Innenminister – der bereit ist , rechtliche Positionen je nach eigener Interessenlage und politischen bzw. persönlichen Präferenzen zu verbiegen, verletzt nicht nur das Rechtsempfinden der Menschen und richtet damit Schaden für die Rechtskultur im Lande an, er verstößt auch gegen seinen Amtseid. Dort lautet es:
„Ich schwöre, dass ich (…) meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen alle Menschen üben werde.“
Stefan Wenzel Stefan Schostok Fraktion B90/Grüne SPD-Fraktion Fraktion Die Linke
Jetzt kommt raus, dass EWE-Chef Brinker den Bürgermeister von Eberswalde bestochen hat, übrigens nicht nur mit Geldern für die defizitäre Landesgartenschau, auch die Jäger-Pächtergemeinschaft, der der Bürgermeister angehörte, wurde bedient . Das alles lässt Brinker über seinen Pressesprecher als "Sponsoring" bagatellisieren. Der Mann hat gar kein Unrechtsbewusstsein. Seine Eskapaden kosten das Unternehmen Millionenbeträge, was die Kundinnen und Kunden mit Tariferhöhungen bei Gas und Strom bezahlen müssen. Er sollte deshalb so schnell wie möglich abgelöst werden. Wenn er nicht freiwillig geht, muss der Aufsichtsrat tätig werden.
Der Landrat des Landkreises Cloppenburg Hans Eveslage wäre sehr wohl in der Lage den Weg frei zu machen für eine Äblösung des EWE-Chefs Brinker.
Als kommunaler Spitzenvertreter in dem Energiekonzern EWE mit geschäftsführender Funktion
und gleichzeitig auch Vertreter von 7,56 Prozent des Kapitals der EWE, dem Landkreis Cloppenburg.
Als Großaktionär und geschäftsführender Vertreter der kommunalen Anteilseigner ist er verpflichtet "seinem " Landkreis Cloppenburg , der Stadt Oldenburg dem LandkreisVechta
Brief von Klitzing an Eveslage aus 2008 noch vor der Lehmann-Pleite, als Brinker noch seine Knabenmorgenblütenträume hatte mit Türkei, Ägypten, Polen auf dem Zenit des Global Player-Hypes. Auslöser des Fragenkatalogs war die überraschende Finanztransaktion mit ENBW. Dagegen ist der Mappus-Coup bez. ENBW auf Landeskosten ein Kindergeburtstag.
Alle Fragen wurden von Herrn Eveslage nicht beantwortet wegen der Schweigepflicht.
Seine sich angehäufte Schuld durch Nicht-lenken oder Nicht-eingreifen könnte Landrat Eveslage durch richtungsweisende Neubesetzung der Konzernspitze das auf vielen Ebenen arg ramponierte Immage der EWE auffangen und in ruhiges Wasser führen. Agentur Prevent
mit "sign" hat viel gutes geleistet, gehört auch kontrolliert, Stadtwerke in Brandenburg
können eine kaufmännisch "lukrative " Beute sein, aber wenn schon, dann bitte nicht mit entscheidungsbeinflussenden Zuwendungen. Die Abenteuer aus der Zeit vor 2008 waren
begleitet vom ungehemmten Privatisierungswahn. Fakt ist, dass der Verkauf von EWE-Anteilen an die ENBW, denen Eveslage seinerzeit zugestimmt hatte, sich unvorteihaft für die öffentliche Hand auswirkte, wegen automatischer Verringerung des Besitzanteils.
Als Gegenleistung wurden die alljährlichen Allimentationen der betreffenden kommunalen Haushalte durch frisches Geld von ENBW gesichert. Auf anderem Wege erhielten dann die "Deichgrafen" und "Kreisoberen" ihre Bonbons von Brinker. Ein Bonbon für Eveslage war die Platzierung des EWE-Zukunftshauses in "Eveslages Hobbygarten", dem interkommunalen Gewerbepark Drantum.

Sie reden von Frieden und führen Krieg!
Großdemonstration | 3. Dezember | 11.30 Uhr |Bonn Kaiserplatz
Antikriegskonferenz | 4. Dezember | Analysen, Strategien und Alternativen zum Krieg
Dezentrale Protestaktionen | 5. Dezember | Ab 8 Uhr am Petersberg und Altem Bundestag
Die Antikriegs-und Friedensbewegung ruft zu gemeinsamen und vielfältigen Aktivitäten in Bonn auf. Unter dem Motto "Sie reden von Frieden, Sie führen Krieg - Truppen raus aus Afghanistan!" werden am 3. und am 4. Dezember 2011 eine bundesweite Demonstration sowie eine internationale Konferenz stattfinden. Diese sollen ein kraftvolles Zeichen gegen die menschenfeindliche Politik des Krieges setzen. Des Weiteren sind verschiedene Protestaktionen für den 5. Dezember geplant, dem Tag der internationalen Afghanistan Regierungskonferenz
Stellt euch quer und beteiligt Euch auch an den Aktionen um den Krieg zu beenden!
mehr
Wir brauchen Eure Hilfe! Nur mit Euch können wir die Vorbereitung und Durchführung der Protestaktionen realisieren! Unterzeichent den Aufruf um den Afghanistan-Krieg zu beenden!
Unterzeichnet den Aufruf online, wenn ihr nicht nach Bonn kommt, und wenn ja dann selbstredend Online-Aufruf

In unseren Medien ist mal wieder kein Wort darüber zu finden
Gesine Lötzsch im Kölner Stadtanzeiger 17.11.11

"Unser Ziel ist die Abschaffung des Verfassungsschutzes. Wir brauchen stattdessen eine ordentlich ausgestattete Polizei, die ihren Aufgaben nachkommen kann."
mehr
Handelsblatt 11.11.11:Der Finanzmarktkapitalismus bedroht laut Schirrmacher die Demokratie

Dass es zur falschen Politik kommen konnte, liegt für „Bernd“ daran, dass 'die Kapitalisten' den positiv besetzen Begriff Marktwirtschaft für sich vereinnahmen konnten - „aber das ist ein systemischer Fehler“. Die Finanzindustrie habe es erreicht, dass Wettbewerbsregeln für alle anderen, aber nicht mehr für sie selbst gelten. Das angeschlagene System brauche deshalb wieder neue Regeln, Regeln die für alle gelten. Denn: „Wo Fäuste ohne Regeln und ohne Schiedsrichter fliegen, da findet kein Boxkampf statt - sondern eine Schlägerei!“ Und die gewinnt bekanntlich meist der Stärkere, nicht der, der im Recht ist.
Handelsblatt 11.11.11
Europa steht vor der Wahl, in der Krise auseinander zu fallen oder Wege zu einem anderen Wirtschaftsmodell einzuschlagen. Erste Schritte auf diesem Weg müssen in der Entmachtung der „Finanzindustrie“ durch eine scharfe Regulierung und die Einführung von Kapitalverkehrskontrollen bestehen. Der Anteil leistungsloser Einkommen am Volkseinkommen ist drastisch zu senken, indem z.B. Spekulationsgewinne hoch besteuert werden und eine Finanztransaktionssteuer eingeführt wird, die die Finanzmärkte deutlich entschleunigt. Gleichzeitig sind z.B. über Mindestlöhne die Einkommen der arbeitenden Menschen zu erhöhen. Ein Schuldenschnitt ist unvermeidbar, es kommt aber dabei darauf an, wie er gestaltet wird. Es braucht ein Verfahren, das es ausschließt, dass weiter die Gewinne privatisiert und die Kosten sozialisiert werden. Das Hoffen auf eine freiwillige Beteiligung der Finanzindustrie ist müßig. Die Banken müssen einer gesellschaftlichen Kontrolle unterworfen werden, große Vermögen müssen durch die Einführung einer Vermögenssteuer an den Kosten der Krise beteiligt werden. mehr
Michael von Klitzing kommentiert die CDU-Mindestlohndebatte
Merkels Vorschlag einer Lohnuntergrenze war offenkundig eine Mogelpackung - viele Beschäftigte wären trotz christlich-sozialer Lohnuntergrenzen weiterhin auf aufstockendes Hartz IV angewiesen. Jetzt rudert die Kanzlerin nochmal zurück und offenbart, dass ihr an einem Wechsel in der Niedriglohnpolitik nie gelegen war. Dabei ist die Entwicklung des Niedriglohnsektors in den letzten Jahren dramatisch: fast ein Viertel aller Vollzeitbeschäftigten, mehr als 4,66 Millionen Menschen, arbeiteten 2010 unterhalb der Niedriglohnschwelle. In Niedersachsen sind es 397.000 Beschäftigte und damit 22,5 Prozent. Wer angesichts des wachsenden Niedriglohnsektors weiterhin gegen einen Mindestlohn wettert, der will Armutslöhne zementieren. DIE LINKE.Cloppenburg fordert deshalb Herrn MdB Holzenkamp auf, Farbe zu bekennen: Entweder ein gesetzlicher Mindestlohn von 10 Euro die Stunde, damit Tausende Beschäftigte und ihre Familien in Niedersachsen wieder von ihrer Arbeit leben können, oder weitere Merkelsche-Mogel-Vorschläge, von denen niemand leben kann.
Kundgebung mit Oskar Lafontaine
Wenn Ackermann in Frankfurt hustet, erbebt in Berlin das Kanzleramt!
Banken und Spekulanten treiben ganze Staaten in den Ruin. Regierungen und Parlamente entmachten sich selbst: Anstatt die Banken zu regulieren und riskante Spekulationsgeschäfte zu verbieten, schieben sie den Banken viele Hunderte Milliarden Euro an „Rettungsschirmen“ zu. Gleichzeitig werden mit „Schuldenbremsen“ die Staatsausgaben für Durchschnittsverdienende und Arme gekürzt.
Der Zorn wächst: Während die einen auf Lohn verzichten müssen, mit Hartz IV abgespeist werden oder in Altersarmut leben, machen die anderen die nächste Flasche Champagner auf und grölen im Chor den alten Schlager: Wir versaufen eurer Oma ihr klein Häuschen und die erste und die zweite Hypothek!
Anstatt über die wahren Ursachen der Krise aufzuklären, machen Medien Stimmung gegen die angeblich „faulen Griechen“, die selbst Schuld seien an ihrem Bankrott. Tatsächlich hat kein Grieche und keine Griechin auch nur einen Euro von den vielen Milliarden gesehen. Im Gegenteil: Die Realeinkommen in Griechenland sind schon jetzt um 20 Prozent gesunken, weil die erzwungenen Sparmaßnahmen die Wirtschaft zerstören.
Beschluss des Parteitags der Partei DIE LINKE vom 21./22./23. Oktober 2011 in Erfurt
Der Erfurter Parteitag hat das neue Parteiprogramm am 23. Oktober 2011 mit 503 Stimmen bei 4 Gegenstimmen und 12 Enthaltungen beschlossen. Das ist eine Zustimmung von 96,9 Prozent.
Vom 17. November bis 15. Dezember 2011 wird es einen Mitgliederentscheid zur Bestätigung des Parteiprogrammes geben.
"Es kann doch nicht sein, dass eine Bank völlig irrwitzige Geschäfte macht, die auch volkswirtschaftlich überhaupt keinen Nutzen haben, mit denen sie sehr hohe Renditen einfahren kann - wenn es gut geht -, und wo sie auch ein sehr hohes Risiko eingehen kann, weil sie weiß: Wenn es schief geht, kostet es nicht sie, sondern kostet es den Staat. Man müsste einen erheblichen Teil dieser Derivatengeschäfte schlicht verbieten, weil sie einfach keinen volkswirtschaftlichen Sinn und Verstand und Nutzen haben."
Das volle Interview im Deutschlandfunk
DIE LINKE will von Schünemann Aufklärung über Einsatz von Landestrojaner in Niedersachsen
Der Chaos Computer Club hat erklärt, einen Bundestrojaner entdeckt zu haben, der als Überwachungssoftware dienen könnte. Dazu erklärte Kreszentia Flauger, die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Landtag:
„Wir sind entsetzt über die Existenz einer solchen staatlichen Schnüffelsoftware. Innenminister Uwe Schünemann muss nun erklären, ob der Trojaner auch ein Landestrojaner ist. Laut Bundesinnenministerium ist eine solche Software auch auf Landesebene verfügbar – deshalb wollen wir unverzüglich von Schünemann wissen, ob sie unter seiner Regie zum Einsatz kommt, und werden eine entsprechende parlamentarische Anfrage in den Landtag einbringen. Sollte dies der Fall sein, verletzt Schünemann vorsätzlich Grundrechte.“
Risiken beim Fracking sind zu hoch

Die Förderung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten mit Hilfe von „Fracking“ ist mit hohen Risiken für die Bevölkerung und die Umwelt, insbesondere das Trinkwasser, verbunden. Gefahren gehen vor allem von der „Frac-Flüssigkeit“ aus, die in sehr großen Mengen anfällt. Dem „Frac-Wasser“ werden Chemikalien beigemischt, die das Oberflächen- und Grundwasser irreversibel verschmutzen können. In den USA, wo unkonventionelles Erdgas bereits großflächig gefördert wird, kam es durch „Fracking“ zu Unfällen wie Vergiftung des Trinkwassers, Explosionen und Erdstößen. Ein hoher Flächenverbrauch, Lärm und ein großes Aufkommen von Schwerlastverkehr sind notwendige Begleiterscheinungen von „Fracking“. Doch nicht nur „Fracking“ ist mit hohen Risiken für die Bevölkerung und die Umwelt verbunden. Auch bei der Förderung von Erdgas aus konventionellen Lagerstätten können gefährliche Substanzen in das Trinkwasser gelangen. Radioaktive Substanzen und giftige Stoffe wie Benzol oder Quecksilber dringen möglicherweise über das Lagerstättenwasser (in Gesteinsporen neben dem Erdgas befindliches Wasser) in das Oberflächen- und Grundwasser ein. An vielen Orten laufen die Betroffenen Sturm gegen „Fracking“. In den USA, in Kanada, in Südafrika und in der Schweiz liegen nach großen Protesten „Fracking-Vorhaben“ auf Eis. In Frankreich soll „Fracking“ vollständig verboten werden. In Deutschland haben sich zahlreiche Bürgerinitiativen gegründet, die gemeinsam mit Betreibern von Wasserwerken und Umweltverbänden gegen „Fracking“ protestieren. Der bestehende Rechtsrahmen ist völlig unzureichend, um umfassende Beteiligungsrechte sicherzustellen und die Belange der Betroffenen und der Umwelt angemessen zu berücksichtigen. Die Behörden arbeiten intransparent und kungeln mit den Gaskonzernen. Die Risiken von „Fracking“ sind zu hoch.
Der linke Abgeordnete im Vechtaer Kreistag Ralf Kache (obiges Bild 3. v. re.) wird sich für ein Verbot der Erschließung unkonventioneller Lagerstätten in unserer Region einsetzen
Keine Erdgasförderung auf Kosten des Trinkwassers
DIE LINKE fordert Stopp von Fracking-Projekten der Firma Exxon

Hannover. DIE LINKE im Landtag hat einen Stopp aller Fracking-Projekte des Exxon-Konzerns in Niedersachsen gefordert. Kurt Herzog, der umweltpolitische Sprecher der Fraktion, kritisierte das Verhalten der Landesregierung, die nichts gegen die angekündigten weiteren Fracking-Vorhaben der Firma unternehme. „Hier gibt es nichts mehr abzuwarten und auszusitzen. Die Landesregierung muss jetzt handeln“, sagte Herzog. Die betroffene Bevölkerung sei zu Recht beunruhigt und wütend. Herzog erinnerte an Störfälle wie beispielsweise in Söhlingen, bei denen hochgiftige Frack-Flüssigkeiten aus undichten Leitungen ausgetreten waren. Dabei seien auch erhöhte Benzol-Werte im Blut von Anwohnern gefunden worden. „Beim Frack-Verfahren werden Chemiecocktails zum Aufknacken von unterirdischen Formationen verwendet, die eine große Gefahr für die Bevölkerung sind. Deshalb dürfen Betreiber und Behörden Fracking-Vorhaben nicht hinter geschlossenen Türen abwickeln“, so Herzog.
Nachdem der Landkreis Emsland sich gegen den Einsatz von giftigen Chemikalien bei der Erdgasförderung aussprach und der Planungsausschuss des Dammer Stadtrates die Fracking-Methode zur Ausbeute unkonventioneller Erdgasvorkommen ablehnt, ist die Politik auch im Kreis Cloppenburg gefragt hier einzugreifen bevor es zu spät ist. mehr...
Exxon will in Cappeln giftige Chemie in die Erde pressen mehr
Sahra Wagenknecht in Deutschen Bundestag
21.09.2011 - Griechenland ist pleite - trotz angeblicher Rettungsmilliarden. Die Wirtschaft ist unter den drakonischen Sparprogrammen regelrecht kollabiert. "Was diesem Land diktiert wurde, war kein Hilfs-, sondern ein Killerprogramm", betont Sahra Wagenknecht. Unter solchen Konditionen wird Griechenland seine Schulden noch weniger zurückzahlen können als vorher. Mindestens so verantwortungslos wie wahltaktisch motiviertes Insolvenzgerede ist die offensichtliche Bereitschaft der Bundesregierung, die Kosten einer absehbaren Griechenpleite noch bis zum letzten Euro dem Steuerzahler aufzubürden. video

Schwarz-Gelb auf Kommunistenjagd CDU und FDP in Niedersachsen wollen das Landesparlament abstimmen lassen, ob die Linkspartei verfassungswidrig ist. Die rot-grüne Opposition hält das für Zeitverschwendung einer verwirrten Regierung

MdL Gabriele Heinen Kljajic (Grüne) in der Taz v. 15.09.2011: "Attacken auf die Linke werden immer wieder als Stimmungshöhepunkte der Parlamentswoche inszeniert" mehr
DIE LINKE ist die Partei der integrierten Gesamtschule

Bildungsforscher Ernst Rösner warnt im Deutschlandfunk vor dem 2-Wege-Modell der CDU.
Mit der Oberschule wird eine neue "Restschule" geschaffen. Die Bezeichnung "Unterschule" wäre zutreffender. mehr
und für 292 Stimmen im Wahlbereich Cloppenburg-Süd zur Stadtratswahl. Das Ziel der Erringung eines Mandats wurde nicht erreicht und DIE LINKE.Cloppenburg kämpft unvermindert weiter für soziale Gerechtigkeit, gegen ausufernde Massentierhaltung und Nato-Kriege ! Wahlergebnisse hier
Nach erneuter Auszählung kamen für die Stadtratswahl in Cloppenburg-Süd noch 21 Stimmen und für die Kreistagswahl noch 16 Stimmen hinzu.
Der Dank gilt jetzt also für 313 Stimmen bei der Stadtratswahl und 547 Stimmen bei der Kreistagswahl.
Der Einzug ins Parlament wurde nur knapp verfehlt.

Der Cloppenburger Kandidat für DIE LINKE Michael von Klitzing erläutert seine Positionen aus dem Cloppenburger Kommunalwahlkampf. Es fehlt der Leitspruch "Nein zur Nato - Nein zum Krieg" .Gewöhnlich werden solche Aussagen kassiert mit der Begründung fehlender kommunaler Entscheidungsbefugnisse. "Wir stellen nämlich die militärische Frage bisweilen auch auf kommunaler Ebene." erklärte der Kandidat von Klitzing mehr..

Schwarz-Gelb verfängt sich in kleinkarierter Ideologie
Video von der großartigen Rede Gysis im Deutschen Bundestag
"Die NATO hat den libyschen Rebellen den Weg an die Macht freigebombt. Mittlerweile dürfte auch klar sein, dass spezielle Kampfverbände aus Frankreich, Großbritannien und arabischen Diktaturen in Libyen an den Kämpfen beteiligt waren. Der eigentliche Inhalt der Sicherheitsratsresolution hat tatsächlich keine Rolle gespielt, es sei denn als Deckmäntelchen für die militärischen Aktionen", erklärt Wolfgang Gehrcke, außenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. mehr
Lachmann-Kommentar in "Die Welt" Das Volk kündigt den Vertrag mit der Politik
In Windeseile haben sich die Demokratiebewegungen aller Länder über das Internet vernetzt. Einen so vitalen politischen Austausch über nationale Grenzen hinweg hat es in der europäischen Geschichte lange nicht mehr gegeben. mehr
Wir sind kein Fraß für Finanzhaie

Patrick Humke, MdL Nds. DIE LINKE: "Wer von Mobilität ausgeschlossen ist, dem wird der Zugang zur Gesellschaft verwehrt.“

Der Sozialexperte verwies darauf, dass es in den Kommunen, die bereits eine Sozialcard haben, erhebliche Unterschiede bezüglich des Preises und den Möglichkeiten dieser Karte gibt. Deshalb sei zunächst eine Bestandsaufnahme geboten, die alle unterschiedlichen Modelle erfasst, um im Anschluss die Standards für eine landesweite Sozialcard festzulegen. „Im Mittelpunkt muss das Grundrecht auf Mobilität stehen. Wer von Mobilität ausgeschlossen ist, dem wird der Zugang zur Gesellschaft verwehrt“, so Humke.
Die Linksfraktion fordert in ihrem Antrag, nicht nur Hartz-IV-Empfänger zum Erhalt einer solchen Karte zu berechtigen, sondern alle Einkommensschwachen. „Die sogenannte Armutsgefährdungsgrenze liegt bei etwa 880 Euro für eine Person. Es gibt inzwischen viele Menschen, die unterhalb dieser Grenze liegen, obwohl sie Arbeit haben“, sagte Humke. Die Eigenleistung zur Sozialcard dürfe zudem nicht mehr als 18,50 Euro betragen – dieser Betrag ist im Hartz-IV-Regelsatz für die Teilhabe am Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) vorgesehen. „Die Erfahrung zeigt, dass auch diese Summe für die Betroffenen bereits hoch ist“, so Humke. Im Grundsatz tritt die Fraktion für einen kostenlosen ÖPNV ein, Vorbild sei beispielsweise die belgische Stadt Hasselt. „Insofern ist die Sozialcard ein erster Schritt in die richtige Richtung“, so Humke.
Humke rechnet mit jährlichen Kosten für die Sozialcard in Höhe von 95 Mio. Euro: „Unsere Schätzung ist bewusst hoch, damit uns kein Populismus vorgeworfen wird“. Nicht einbezogen sei, dass der ÖPNV pro Fahrgast umso günstiger werde, je mehr Menschen ihn nutzen. Außerdem könnten langfristig Kosten eingespart werden, da es weniger Verkehr auf den Straßen gibt. Nach Vorstellung der Linken soll das Land 60 Prozent und die Kommunen 40 Prozent der Kosten tragen. In Ausnahmefällen könnte die Landesbeteiligung auf bis zu 75 Prozent angehoben werden. Die Einführung einer Sozialcard hatte die Linksfraktion bereits bei den vergangenen Haushaltsberatungen im Landtag thematisiert, sie wurde jedoch von der Landesregierung abgelehnt.
Hat die Linke doch recht ?
Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert, die alte These der Linken. FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher greift sie auf und erklärt: Die Konservativen hätten die klassischen bürgerlichen Werte Freiheit, Autonomie, Selbstbestimmung an die Neoliberalen verraten und eine "Verhunzung und Zertrümmerung" ihrer Ideale durch die Finanzmärkte zugelassen. Zerstört die Finanz- und Schuldenkrise am Ende die Grundlagen der Sozialen Marktwirtschaft – weil der Markt unregulierbar alles regiert? Hat die Linke somit seit langem prognostiziert, was Andere jetzt zugeben müssen?
Sendung auf SWR2 am Donnerstag, 18.08.2011, 17.05 bis 17.50 Uhr. mehr
FAZ, 14.08.11 Frank Schirrmacher
„Die Stärke der Analyse der Linken“, so schreibt der erzkonservative Charles Moore im „Daily Telegraph“, „liegt darin, dass sie verstanden haben, wie die Mächtigen sich liberal-konservativer Sprache als Tarnumhang bedient haben, um sich ihre Vorteile zu sichern. ,Globalisierung‘ zum Beispiel sollte ursprünglich nichts anderes bedeuten als weltweiter freier Handel. Jetzt heißt es, dass Banken die Gewinne internationalen Erfolgs an sich reißen und die Verluste auf jeden Steuerzahler in jeder Nation verteilen. Die Banken kommen nur noch ,nach Hause‘, wenn sie kein Geld mehr haben. Dann geben unsere Regierungen ihnen neues.“ mehr
UN-Bericht bestätigt: Humanitäre Lage in Libyen verschlechtert sich Zusehens.

Die humanitäre Lage in Libyen verschlechtert sich drastisch je länger Bürgerkrieg, militärische Intervention der NATO und internationale Sanktionen gegen das Gaddafi Regime aufrecht erhalten werden. Ein aktueller Bericht verschiedener UN-Unterorganisationen belegt vor allem die traumatischen Konsequenzen für Frauen und Kinder. Die IPPNW fordert deswegen die Einstellung der internationalen Angriffe auf Einrichtungen des Gaddafi-Regimes und die Feuerpause beider inner-libyscher Konfliktseiten, um über Waffenstillstandsverhandlungen zu einer friedlichen Lösung des blutigen Konfliktes zu gelangen.
Der aktuelle Bericht einer aus verschiedenen UN-Unterorganisationen zusammengesetzten „Fact Finding Mission“ (25. Juli) verweist auf die traumatischen psychosozialen Folgen des militärischen Konfliktes gerade für Kinder und Frauen in Libyen. Oftmals kombinieren sich Traumata mit der schwierigen Lebenssituation als interne Flüchtlinge mit einer völlig ungenügenden Versorgungslage. Die Behandlung von Verletzten in den umkämpften Gebieten wird für das bestehende Gesundheitssystem immer schwieriger, auch weil das meiste ausländische medizinische Personal seit Beginn des Konfliktes das Land verlassen hat. Zudem werden Sanitätsgüter und Impfstoffe zusehends knapper. mehr
Wer den umfassenden grünen Wandel will, darf das rote Projekt der Gleichheit nicht vergessen. Ein Essay von Gregor Gysi

Es gibt Zahlen, die eigentlich erschreckend sind, aber dennoch abstrakt wirken. Klimaforscher berichten von einem neuen Rekord. Die Menschheit hat im vergangenen Jahr 30,6 Milliarden Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre geblasen. So viel wie noch nie. Geht das so weiter, dürfte das offizielle Ziel, die Erderwärmung auf maximal zwei Grad zu begrenzen, kaum noch zu erreichen sein. So wird die Erde zu einem ungemütlichen Planeten.
Einen Aufschrei gibt es dennoch nicht. Die Zyniker dieser Welt haben dafür eine einfache Erklärung: Nicht Informationen, sondern Katastrophen belehren die Menschheit. Erst wenn, wie in Fukushima, die tödlichen Folgen falscher Entscheidungen nicht mehr zu leugnen sind, gibt es eine Chance für mehr Vernunft. Zynismus mag manchmal schlau klingen, ist aber ein schlechter Ratgeber. Denn angesichts der ökologischen Herausforderungen gilt das kategorische Gebot vorausschauenden Handelns. Und dabei geht es um fundamentale Alternativen. Kleine Korrekturen auf dem bisherigen industriellen Pfad oder entschlossener Übergang zu einer klima- und naturverträglichen Produktionsweise? Gewaltsamer Kampf um Ressourcen oder deutliche Senkung des Rohstoffverbrauchs und schrittweiser Abschied vom Öl, um Konflikte einzudämmen? Weiteres Schmieren der blinden Wachstumsmaschinerie oder zielgerichteter Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft? mehr...
Die Bundesrepublik hat in den letzten zehn Jahren für tausend Milliarden Euro mehr exportiert als importiert – durch Lohnsenkungen, gekürzte Sozialleistungen hat sie sich Kostenvorteile auf den internationalen Märkten verschafft.

Das hat zum Exportüberschuss geführt. Jetzt haben wir das Problem.
Eine neue Weltwirtschaftskrise nutzt niemandem. Aber es ist richtig. Wir sind die einzige Partei, die eine wirkliche Alternative zur Dominanz der Finanzmärkte über die Politik formuliert. Oskar Lafontaine hat das, was wir heute sehen, schon vor mehr als einem Jahrzehnt vorausgesagt und wollte die Banken unter strenge Kontrolle nehmen. Inzwischen führen die Finanzmärkte einen Vernichtungskrieg gegen die Demokratie. Gegen die Löhne der Arbeitnehmer, gegen die Renten der Rentner, gegen die Gesundheitsversorgung der Kranken. All das soll gestrichen werden, damit die Staaten den Banken Wucherzinsen zahlen können. mehr...
Die Regierungschefs in den USA und Europa stehen der Verschärfung der weltwirtschaftlichen Krisensituation konzeptionslos gegenüber.

Weder die Kapitalmärkte noch die Bevölkerung wird es beruhigen, wenn bei einem drohenden Abgleiten in die Rezession staatliche Ausgaben massiv gekürzt werden sollen. Eine dadurch strangulierte Wirtschaft wird Zins und Tilgung noch weniger schultern können. Das gilt für die USA gleichermaßen wie für Italien. Nur durch eine Heranziehung des riesigen privaten Reichtums und Geldvermögens kann die Schuldenkrise gelöst werden. Das bisherige Krisenmanagement zugunsten der Finanzbranche muss beendet werden.
DIE LINKE fordert zur Krisenbewältigung eine europaweite Vermögensabgabe und die sofortige Einführung von Eurobonds. Darüber hinaus sind die öffentlichen Haushalte von der alleinigen Abhängigkeit der Kapitalmärkte zu befreien. Dazu müssen die Staaten die Möglichkeit bekommen, über eine Europäische Bank für öffentliche Anleihen zinsgünstige Kredite bei der EZB aufzunehmen. Die Staatsverschuldung ist durch eine Beteiligung der Banken und privaten Gläubiger deutlich auf ein nachhaltiges Niveau zu senken. mehr...
Wer weiterhin an der NATO festhält, akzeptiert Krieg und Unsicherheit weltweit.
Unbestreitbar ist: Die NATO ist ein Kriegsführungsbündnis. Ob in Afghanistan oder Libyen. Täglich hat sie zivile Tote zu verantworten. Sie steht für weltweite Kriege und imperiale Interessensicherung mit militärischen Mitteln. Sie ist aber auch Weltmeister bei den Rüstungsausgaben. NATO-Staaten geben über 75% weltweit für Waffen und Rüstung aus. mehr...

Dr. Manfred Sohn, Landtagsabgeordneter und Landesvorsitzender, und LINKEN-Landesvorsitzende Giesela Brandes-Steggewentz haben Innenminister Uwe Schünemann scharf kritisiert.
Um solche schrecklichen Vorfälle verhindern zu können, müsse der Rechtsextremismus bekämpft werden. Die Toten von Oslo dürften nicht nachträglich für eine Einschränkung des Internets missbraucht werden. „Schünemann lässt Linke inner- und außerhalb gewählter Parlamente bespitzeln und keine Gelegenheit aus, gegen Marxisten und Muslime zu hetzen. Seine Sprüche sind denen von Breivik nicht unähnlich. Politiker wie er sind mitverantwortlich für die Schaffung des ideologischen Umfelds, in dem Attentäter wie Anders Behring Breivik gedeihen können“, sagte Sohn. Breivik hatte vor seiner Tat mit einem Aufnäher posiert, auf dem „Norway Marxist Hunter“ zu lesen war. „Mit Hass und Hetze gegen alles, was links und fremd ist, muss Schluss sein - das ist die Hauptlehre von Oslo", sagte Brandes-Steggewentz. mehr...
In der Massentierhaltung werden vielfach Tiere verstümmelt, in enge Ställe oder Käfige gepfercht und mit Medikamenten vollgepumpt. Auf der Strecke bleiben nicht nur das Wohl der Tiere und ihre artgemäße Haltung, sondern auch Qualität, Geschmack und die gesundheitliche Unbedenklichkeit der Produkte.
Mediziner warnen seit Jahren die Verbraucher vor Medikamentenanreicherungen in Fleisch, Milchprodukten und Eiern. Es gilt als gesichert, daß Antibiotikaanreicherungen im Fleisch, speziell in Schweinefleisch und Geflügel, die Hauptursache für die hochbrisante Antibiotikaresistenz beim Menschen sind. Immer mehr Menschen sprechen selbst auf hohe Antibiotikadosen nicht mehr an.
Von der Agrarindustrie und Behörden werden dann Produkte trotz Belastung mit antibiotikaresistenden Keimen als "verkehrsfähig" bezeichnet und die Verbraucher lediglich auf Hygiene bei der Zubereitung hingewiesen.
"Massentierhaltung ohne Rücksicht auf Verluste" Flyer der LAG Landwirtschaft Nds.